KOP-SHOP

Nach mehreren Monaten der Planung, hat die Schülerfirma ,,Kop Shop’’ eröffnet.
Am 03.11.08 pünktlich zur 2. Pause stand das Team (ihre Namen sind: Maximilian, Liz, Dennis, Carolin, Rene, Melissa und Stefanie) zur verfügen. Im ‚, Kop Shop’’ gibt es das, was für den Schulalltag nötig ist. Attraktiv gestaltet wurde die Eröffnung durch Wertcoupons, die am Eröffnungstag eingelöst werden konnten.
Der KOP-SHOP ist eröffnet
Sponsor der ganzen Aktion ist der Schulverein. Frau Drießen hat den ,,Shop’’ ins Leben gerufen. Vorbild waren für Sie andere Schulen, die mit der eigenen Schülerfirma gute Erfolge erzielt haben. Frau Sieffert betreut die Schüler mit Rat und Tat und sorgt dafür, dass die Schüler gut gelaunt an die Arbeit gehen. Unterstütz wird die Schülerfirma des Weiteren durch folgende Eltern: Frau Roderer, Frau Lappe, Herr Spaan, Frau Kurzweg, Herr Rahner, Frau Weber- Stein, Frau und Herr Brohsys und Herr Möker der bei der Buchführung hilft.
Wirtschaftliche Zusammenhänge hautnah erfahren, Eigeninitiative entwickeln, Kontakte zu Unternehmen knüpfen und wichtige Kompetenzen für den Übergang von der Schule in das Berufsleben entwickeln- das sind nur einige Stichworte, mit denen eine Schülerfirma beschrieben werden kann.
Schülerinnen und Schüler planen, produzieren und verkaufen Produkte oder Dienstleistungen und qualifizieren sich somit auch für das Berufsleben. Sie erwerben nicht nur Qualifikationen in der Ökonomischen Bildung, sondern auch in den Bereichen des sozialen Lernens. Sie entwickeln sich im Bereich der Schlüsselqualifikationen wie Eigeninitiative, Selbstständigkeit und Verantwortungsbereitschaft..
Im nächsten Schuljahr werden bereits neue Schülerinnen und Schüler angelernt.
Wichtig: Der ,,Kop-Shop’’ verkauft ab Montag (03.11.08) immer
an folgenden Tagen:
Montags- 1. Pause
Mittwochs- 1. Pause
Donnerstags- 1. Pause
Dennis Boczek (9c)
Die WZ berichtete am 03.11.2008 von dem von Schülern selbst geführten Schulladen
Langenfeld . „Bis vor drei Wochen wusste ich nicht viel über Buchführung“, sagt der 14-jährige Dennis. Das hat sich inzwischen geändert, und er kann auch die Kasse im Laden bedienen, in der sich das Wechselgeld befindet. Dennis hofft, dass in der nächsten Zeit die Kasse häufig klingelt. Was früher ein Ärgernis war, kann in der Kopernikus-Realschule an der Immigrather Straße jeweils in der ersten großen Pause, rasch bereinigt werden.
„Die Mitarbeit im Shop macht sich bei einer Bewerbung gut.“
Dennis (14 Jahre), Schüler der 9c der Kopernikus-Realschule
Hefte, Stifte, Tintenkiller können jetzt in der ehemaligen Kammer des Hausmeisters auf sechs Quadratmetern für wenig Geld von Schülern erworben werden. Hefte kosten 15 Cent, einen Taschenrechner gibt es für 3,50 Euro. Und auch kleine Geschenkartikel für die Mitschüler gehören zum Sortiment. „Praktisch“, sagt Marvin, „wenn ich mal einen Geburtstag vergessen habe“. Die Realschule weihte am Montag den von Schülern betriebenen „Kop-Shop“ nach sechs Monaten Vorbereitungsphase ein.
Melissa Kietz ist jetzt 16 Jahre alt und bekennt: „Schon mal vergesse ich Geodreieck oder Zirkel. In der Klasse zehn sind aber die Hilfsmittel für den Geometrie-Unterricht unerlässlich.“ Die Idee mit dem Laden findet sie wie auch Jonas Knöppel (17) und Liz Sommer (15) wirklich gut.
Die zweite Konrektorin Ilona Drießen hat mit ihrer Kollegin Gabriele Sieffert die „Schülerfirma“ angestoßen. Vorbilder waren Realschulen in Oberhausen und Essen. Acht Schüler aus den Klassen sieben bis neun, die sich in den Pausen jeweils zu zweit um den Laden kümmern, waren schnell gefunden. „Unser Ziel ist es, dass unsere Schüler lernen, wie ein Geschäft abläuft“, sagt Drießen.
-Unternehmen würden den Schulen oft vorwerfen, „nicht auf das Arbeiten im Team und aus eigenem Antrieb vorzubereiten, und schon gar nicht darauf, Bilanzen zu schrieben“, fügt sie hinzu. Dazu gehört auch, dass die Schüler das Material preisgünstig einkaufen müssen. Finanzielle Starthilfe gab es mit ein paar Hundert Euro vom Förderverein der Kopernikus-Schule. Dieser ist wie schon bei der Schul-Cafeteria Träger des Ladens.
Die „Kop-Shop-Mitarbeiter“ haben sogar einen richtigen Vertrag mit festgelegten Arbeitszeiten und Kündigungsfristen unterschrieben. Sieffert: „Bei Problemen stehen Lehrer und Eltern natürlich beratend zur Seite.“ Beispielsweise hat der ehemalige Schulpflegschaftsvorsitzende Heinrich Möker seine Erfahrung als Einzelhandelskaufmann mit eingebracht.
„Es wird ein bisschen dauern, bis die Firma Gewinne einfährt. Aber dann kommen diese allen rund 500 Schülern zugute“, meint Carolin (13), die im Laden mitarbeitet. „Eine Konkurrenz zum Schreibwarenhandel sehe ich nicht, denn wir bedienen nur Schüler, die Kleinigkeiten wie Tintenpatronen oder einen Zeichenblock vergessen haben“, sagt Drießen.
Carolin findet es toll, dass sie für später schon in der Schule Berufserfahrung sammeln kann. „Und im Zeugnis steht es auch, dass ich im Laden arbeite“, fügt Liz hinzu. Ob sie einen kaufmännischen Beruf lernen will, weiß sie noch nicht. „Ich mache erst mal mein Abitur“, so die 15-Jährige.
Schulleiterin Sigrid Scheibe hofft, dass sich der Shop am Markt bewährt. „Zumal der Laden für die Schule neben berufsorientierten Praktika, Informationsabenden und Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft sowie Betriebserkundungen ein weiterer Baustein im Konzept der berufswahl- und ausbildungsfreundlichen Schule ist“, sagt sie. Im vergangenen Jahr hatte die Realschule das mit einem Gütesiegel attestiert bekommen.
Die NRZZ berichtete am 30.10.2008 von dem von Schülern selbst geführten Schulladen
Shop in der Schule
Kopernikus-Team eröffnet am 3. November einen Laden mit Büromaterial, den Acht- und Neuntklässler in Eigenregie führen. Jugendliche lernen Arbeitsfelder eines Unternehmers kennen.
Melissa, Stefanie, Carolin, Liz, Gabriele Sieffert, Maximilian, René, Dominik und Dennis (von links) freuen sich auf die Eröffnung
LANGENFELD . Deutsch-Klassenarbeit in der 6b. Und Vanessa hat vergessen, ein Heft mitzubringen. Aber es ist nicht mehr zu ändern. Ab jetzt doch! Denn dieses Szenario gehört ab kommenden Montag der Vergangenheit an: Nach einer sechsmonatigen Planungsphase eröffnet die Schülerfirma den "KOP-Shop" an der Kopernikus-Realschule in der alten Hausmeisterwohnung. Zu kaufen gibt's dort Artikel des Schulbedarfs, wie Hefte, Stifte und Taschenrechner, aber auch kleinere Geschenkartikel von 0,50 bis drei Euro.
Vertrag mit Arbeitszeiten
Für den Laden sind acht Acht- und Neuntklässler sowie fünf Eltern und zwei Lehrerinnen am Start. "Ziel ist es, dass die Schüler und Schülerinnen lernen, wie ein Geschäft abläuft", erklären Ilona Drießen und Gabriele Sieffert, die die Schülerfirma betreuen. "Unternehmen werfen Schulen oft vor, nicht auf das Arbeiten im Team und aus eigenem Antrieb vorzubereiten." Bilanzen, Buchführung, Kalkulation, Einkauf, Verkauf, Werbung - eben alles, was zu einem richtigen Geschäft dazu gehört, sollen die Shop-Beteiligten selbstständig meistern. Dazu gebe es Unterstützung und sogar einen richtigen Vertrag mit festgelegten Arbeitszeiten und Kündigungsfristen zwischen den Jugendlichen und dem Träger der Firma, dem Schulverein. Eltern und Lehrerinnen stehen beratend zur Seite.
So helfen beispielsweise der ehemalige Schulpflegschaftsvorsitzende Heinrich Möker, Betreiber der schuleigenen elterngeführten Cafeteria, und Beate Lappe. Das Startkapital für die ersten Einkäufe hat der Schulverein bereitgestellt, Teile des Mobiliars sowie eine Registrierkasse kamen aus privaten Spenden.
"Es wird ein bisschen dauern, bis die Firma Gewinne einfährt, aber dann kommen diese allen Schülern zugute", erklären die frisch gebackenen Unternehmer Carolin und René aus der 8. Klasse, "wir sind eingeteilt, abwechselnd dreimal pro Woche in der ersten Pause zu verkaufen." Abgerechnet wird in der zweiten Pause. Grund dafür, dass der Laden nicht häufiger öffnet: Die angehenden Kaufleute sollen nichts vom Unterricht verpassen.
Erfahrungen für die Berufswahl
Für die Eröffnung am Montag um 11.25 Uhr hat sich das KOP-Shop-Team etwas Besonders ausgedacht. Mit Wertcoupons, die man bei einem kleinen Quiz gewinnen kann, soll der Verkauf in Gang gebracht werden. "Das ganze Team fiebert dem Eröffnungstermin entgegen und hofft auf großen Ansturm, denn alle sind mit viel Spaß bei der Sache", meint Dennis. Auch die Träger und Schulleiterin Sigrid Scheibe hoffen, "dass die Geschäfte gut laufen", zumal der Shop für die Einrichtung an der Immigrather Straße ein weiterer Baustein im Konzept der "berufswahl- und ausbildungsfreundlichen Schule" ist.
