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Sally Perel web

Ein Event im Schuljahr 2014/15 und 2017/18: die Autorenlesung von Sally Perel, der seine Autobiographie "Ich war Hitlerjunge Salomon" vorstellte.

In seiner Lesung berichtete Perel eindrucksvoll von seinem paradoxen Doppelleben als jüdischer Hitlerjunge, der den Holocaust überlebte. Als Sponsor konnte die Schule die Konrad-Adenauer-Stiftung NRW gewinnen. Die Lesung fand für unsere Klassen 7-10 statt.  

Die Schülerin Celine Radtke schreibt über seinen Besuch:

Sally Perel ist ein Mann, der als Jude den zweiten Weltkrieg überlebt hat. Er ist 92 Jahre alt (2018) und lebt in Israel. Er war bei uns an der Schule zu Besuch und erzählte uns von seiner Zeit im Krieg. Er kam aber nicht nur zur Kopernikus-Realschule, er besuchte sehr viele Schulen in Deutschland so wie auch in Israel.Er schrieb auch ein Buch über seine damalige Zeit. Er war für zwei Stunden bei uns und erzählte von seiner schrecklichen, aber auch schönen Zeit. Die damalige Zeit war schrecklich, zumndest das, was in dieser Zeit passierte, war furchtbar.

Seine Bitte an uns war, dass wir nicht diese grauenvollen Fehler wiederholen! Er erzählte uns, dass seine Kindheit sehr schön verlief, dass die Kinder nicht so wirklich mitbekamen, was in der Politik alles entschieden wurde. Die Worte "Kinder sind Kinder und sie sollten nicht mit der chalotischen Welt der Wrwachsenen in Verbindung gebracht werden. Kinder sollen eine schne und friedliche Kindheit haben dürfen, und niemand sollte ihnen dies nehmen!" wiederholte Sally Perel mehrmals.

Dann berichtete er uns, wie alles anfing. Er erzählte wie seine Familie nach Polen floh und wie er sich nach einiger Zeit mit seinem älterem Bruder von seinen Eltern trennen musste, um sich woanders in Sicherheit zu bringen.Alser dann später wieder zu den Deutschen kam und sogar in die Armee geriet, konnte er sein Glück nicht fassen. Er hat einiges erlebt und hatte wirklich viel Pech, Trauer und Bosheit in seinem Leben erfahren. Seine Geschite ist faszinierend und unglaublich traurig zugleich.

Diese Geschichte von ihm zu hören, ihn zu sehen und mit ihm zu fühlen war unbeschreiblich. Ich bin stolz darauf, dass ich diesen Mann mit so viel Mut und Kraft sehen und kennenlernen durfte. Er ist ein toller Mann und ich bin dankbar, seine Geschichte gehört zu haben.

Weitere Fotos: hier

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