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Sankt Martin: Kopernikusschüler spielen für Grundschulen und Kindergarten

17 Uhr, fast schon richtig dunkel, emsiges Geschleppe vor dem Kindergarten St. Josef. Instrumente werden ausgepackt, Notenblätter sortiert, Notenständer aufgebaut, helfende Eltern und Hände, aufgeregte Gesichter. Die Bläserklasse, Kl. 6 b, der Kopernikus-Realschule und die Youngster-Band der Musikschule bereiten sich vor: heute spielen sie beim Martinsumzug des Kindergartens St. Josef. Auch wenn es nicht der erste Auftritt diese Woche ist, ist er doch etwas Besonderes. Denn
der Martinszug ist die größte Veranstaltung: ca. 80 Kindergartenkinder und deren Eltern, 30 Akteure, 1 richtiges Pferd mit Sankt Martin und außerdem die Bewohner des Altenheims sind dabei.

Endlich:
der Martinszug setzt sich in Bewegung. Die Kindergartenkinder werden begleitet von der Youngsterband, zu zwei Dritteln bestehend aus Kopernikusschülern, die zwei Jahre Bläserklasse durchlaufen haben und nun in Kooperation mit der
Langenfelder Musikschule weiterhin ihr Blasinstrument üben. Als „alte Hasen" sind sie sogar schon in der Lage, den Martinsumzug zu begleiten. Die Sechstklässler der Bläserklasse, gerade im zweiten Jahr des Instrumentenkurses
angekommen, sind hingegen schon vorgegangen und warten am CBT-Haus. Sie spielen dort schon bis zur Ankunft des Zuges für die Bewohner des Altenheimes.

Als der Martinszug am Altenheim ankommt, stimmen alle gemeinsam die Lieder an und die Kindergartenkinder singen. „Sankt Martin" gehört zum Repertoire, „Ich geh mit meiner Laterne" natürlich und „Durch die Straßen auf und nieder". Applaus, glückliche Gesichter, Bravorufe der Zuschauer. Und weiter geht's: die Youngsterband begleitet den Zug zum Kindergarten, die Bläserklasse packt schnell wieder die Instrumente und saust vor, damit sie vor dem Zug ankommt. Und noch einmal ein abschließender Auftritt bei der Mantelteilung als Höhenpunkt des Martinszugs.

Alle strahlen vor Freude, alles hat geklappt. Sebastian, Klassensprecher der 6b, 11 Jahre und Waldhornist sagt: „Ich habe gehört, dass die Eltern der Kindergartenkinder sehr begeistert waren und sich auf den nächsten Auftritt freuen." „Und Sankt Martin hat gesagt, dass wir öfter für ihn spielen sollen!" fügt Maurice, 11, Posaunist stolz hinzu. Auch die Bläserklassenlehrerinnen Claudia Käpernick und Jessica Brasch sowie Thomas Forkert von der Musikschule sind glücklich: „Der Klang war bombastisch. So viele singende Kinder und ca. 30 Bläser – das macht etwas her!

Claudia Käpernick spricht von einem regelrechten Motivationsschub bei den Bläserklassenkindern in den letzten Wochen. „Für andere Schüler bei einem solchen Anlass zu spielen, dafür lohnt es sich zu üben", meint sie. „Freiwillig haben alle ihre tägliche Übungszeit gesteigert, um ihre Kondition und Muskulatur zu verbessern, um das ganze Programm perfekt darbieten zu können." Und es hat sich gelohnt. Pia (10), Klarinette, fand den Applaus und das Lob besonders schön, aber auch noch etwas Anderes: „Wir haben auch Weckmänner geschenkt bekommen für unseren Auftritt und es gab einen Zuschuss zu unserer Klassenkasse!"

Alle sind einig: ein gelungener Martinszug. Und so soll es auch noch weitergehen. Nach der Paulusschule am letzten Sonntag, dem Kindergarten St. Josef am Dienstag spielen sie jetzt noch bei der Laternenausstellung in der Grundschule Richrath Mitte sowie in der ehemaligen Martinusschule und auch am Freitag bei der Laternenausstellung
in der Christopherus-Schule.

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